Willkommen Jonkolovers, zu unserem zweiten Blog. Wir werden euch alles beibringen, was ihr über den Anbau eures eigenen Cannabis wissen müsst! Wer möchte das nicht? Für einige von euch wird ein Teil der besprochenen Informationen bereits bekannt sein. Da es jedoch sehr wichtig ist, die Grundlagen gut zu beherrschen, besprechen wir alles rund um den Anbau von Cannabis für Anfänger. Cannabis wird auch Marihuana, Ganja oder Jonko genannt. Der letzte Begriff bedeutet meist auch Joint, daher auch unser Name JonkoLovers!
Für einen Jonkolover gibt es nichts Besseres, als das eigene angebaute Cannabis zu züchten und zu rauchen – und natürlich noch viel besser: es mit Freunden, Familie oder Bekannten zu teilen! Dafür braucht man natürlich mehr als genug Jonko für sich selbst (und für sie). Wie meistens beginnt alles mit Wissen. Dabei helfen wir euch in diesem Blog.
Wie baue ich mein eigenes Cannabis an? Und was ist wichtig beim Anbau meiner Cannabispflanze?
Wir helfen euch in diesem Blog, die oben genannten Fragen zu beantworten, aber zuerst müsst ihr wissen, dass es keinen schnellen oder einfachen Weg gibt, Cannabis anzubauen. Es kostet, wie die meisten guten Dinge im Leben, Zeit, Mühe und Geld, aber wenn ihr es richtig macht, belohnt euch Mutter Natur mit den günstigsten, aber besten, leckersten und schönsten Blüten, die ihr sehen und rauchen werdet! Außerdem spart ihr mit eigenem Anbau am Ende eine Menge Geld, denn seien wir ehrlich, Jonko ist schon teuer genug!

Wo möchtest du anbauen? Draußen oder drinnen?
Möchtest du also selbst anbauen? Dann ist es wichtig, dir zu überlegen, wo du anbauen möchtest. Die wichtigste Entscheidung ist, ob du drinnen oder draußen anbauen willst. Das bestimmt nämlich teilweise, was du anbauen kannst und auch, wie viel du dafür ausgibst. Draußen anzubauen ist viel günstiger als drinnen, weil du draußen die Sonne nutzt und drinnen spezielle, teure Lampen kaufen musst.
Für Cannabis ist die Umgebung, in der du anbaust, entscheidend dafür, was du anbauen kannst, und sie bestimmt zu einem großen Teil auch die Kosten und dein Endergebnis. Eine wichtige Entscheidung, aber wie weißt du, was du anbauen kannst? Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort, aber wir können dir dabei helfen. Achte darauf, maximal 5 Cannabispflanzen anzubauen (und wirklich nicht mehr!), denn das fällt noch unter die niederländische Duldungspolitik.
Möchtest du draußen anbauen? Dann empfehlen wir dir, besonders als Anfänger, schimmelresistente Sorten. Nimm am besten auch eine Sorte, die nicht zu spät und lang blüht, denn das ist bei unseren nassen (Spät-)Sommern alles andere als ideal. Im Allgemeinen benötigen Indicas eine kürzere Anbauzeit von Samen bis Ernte als Sativas. Hybriden oder *Hybrids* (eine Mischung aus beiden) sind ebenfalls eine Option, und auch einige kurzblühende Sativas könnten noch funktionieren. Möchtest du mehr über die Sorten Sativa und Indica erfahren? Dann schau dir unbedingt unseren Indica VS Sativa-Blog an!

Der Anbau von noch schneller wachsenden und kurzblühenden Autoflowers ist draußen ebenfalls eine sehr geeignete Option. Der große Vorteil ist, dass in einer Anbausaison mehrere Ernten möglich sind, vorausgesetzt, man beginnt rechtzeitig. Für Anfänger sind Autoflowers im Allgemeinen auch etwas leichter zu handhaben.
Autoflowers sind nicht nur sehr gut für den Außenanbau geeignet, sondern auch für einen schnelleren Innenanbau, wodurch schnell viele Ernten erzielt werden können. Außerdem kannst du drinnen natürlich alle Indicas, Sativas oder Hybriden anbauen. Achte nur darauf, dass Sativas im Allgemeinen deutlich mehr Anbauzeit und Platz benötigen als Indicas, sie werden dafür meist auch am größten. Eine Autoflower bleibt von allen Optionen in der Regel am kleinsten. Möchtest du eine größere Autoflower? Dann schau dir eventuell auch (X)XL Autoflowers an.
Wie wähle ich Cannabissamen für meinen Anbau aus?
Einige Punkte wurden bereits genannt, die dir bei der Wahl zwischen Indica, Sativa, Hybrid oder *Ruderalis* (*Autoflowers*) helfen können. Je nachdem, wo du anbaust, kannst du schon eine Vorauswahl treffen. Diese kannst du weiter eingrenzen, indem du dich fragst, wie lange du anbauen möchtest. Bei den meisten Samenanbietern oder Webshops kannst du die Blütezeit der Sorten nachschauen. Natürlich sagt das nichts über die Wachstumszeit aus, aber es gibt einen Hinweis darauf, wie lange dein Anbau von der Blüte bis zur Ernte dauert. Bei Autoflowers wird oft die Zeit von Samen bis Ernte angegeben.
Außerdem ist es wichtig, dir zu überlegen, wie viel Aufwand du in deinen Anbau stecken möchtest. Das kann je nach Sorte (Cannabissorte) unterschiedlich sein. Manche Sorten sind nämlich leichter oder schneller anzubauen als andere. Wir empfehlen Anfängern immer eine verzeihende und schimmelresistente Sorte, die möglichst keine zu lange Blütezeit hat.
Wie kaufe ich Cannabissamen?
Glücklicherweise kannst du Cannabissamen ganz einfach, sicher und schnell online bei vielen verschiedenen Webshops bestellen. Cannabissamen sind in den Niederlanden nämlich vollständig legal und dürfen verkauft werden. Auch einige Souvenirshops/ Touristenläden und natürlich Growshops sowie einige Smartshops verkaufen Cannabissamen.
Qualität der Cannabissamen
Die Qualität der Cannabissamen ist für dein gesamtes Anbauergebnis sehr wichtig, kaufe daher immer Samen von bester Qualität und bei guten (Online-)Shops.
Welches Substrat verwende ich für meinen Cannabisanbau?
Neben Cannabissamen brauchst du natürlich auch ein Substrat, in dem du anbauen kannst.
Erde
Für Anfänger empfehlen wir vorgedüngte Erde, eventuell gemischt mit etwas Perlit, um das Ganze etwas lockerer zu machen. Auch geeignete und qualitativ gute Erde kannst du einfach online bestellen oder in (spezialisierten) Gartencentern oder Growshops abholen.
Wir empfehlen dir, vorgedüngte (Topf-)Erde oder Gartenerde zu wählen, die speziell für den Cannabisanbau entwickelt und geeignet ist. Um dir den Einstieg zu erleichtern, kannst du im Allgemeinen davon ausgehen, dass die meisten Erden, die für den Tomatenanbau geeignet sind, auch für Cannabis geeignet sind. Einige gute und bekannte Marken sind: Canna und Plagron, aber es gibt noch viele mehr.
Wie viel Erde brauche ich?
Wie viel Erde du brauchst, hängt stark von der Größe deiner Töpfe ab. Nimm das Volumen deiner Töpfe als Maßstab, das ist die Menge, die du benötigst. Natürlich ist es immer besser, etwas übrig zu haben, als zu wenig. Kaufe auch gleich etwas Perlit dazu, um es unter die Erde zu mischen und das Ganze etwas lockerer zu machen.
Welche Töpfe brauche ich für den Cannabisanbau?
Die Topfgröße bestimmt zusammen mit der Genetik und der Menge an (Sonnen-)Licht größtenteils, wie groß deine Cannabispflanze wird oder werden kann. Möchtest du also diskret anbauen? Nimm zum Beispiel eine Autoflower und setze sie in einen 9–15L Topf, maximal in einen 20L Topf. Magst du es lieber: je größer, desto besser? Dann nimm den größtmöglichen Topf für eine Indica, Hybrid oder Sativa. Letztere werden im Allgemeinen am größten. Töpfe von mindestens 20 bis maximal 120L oder sogar mehr sind gute Optionen für photoperiodische Pflanzen. Beachte also: Je größer der Topf, desto größer die Pflanze, und für manche kann das während des Anbaus ein Problem werden. Natürlich möchtest du so diskret wie möglich anbauen und deine Pflanzen nicht zu sehr auffallen lassen – berücksichtige das gut. Steche natürlich auch Löcher in den Topfboden, falls diese noch nicht vorhanden sind.
Natürlich startest du einen Anbau mit einem photoperiodischen Samen lieber zuerst in einem kleineren 1 bis 5L Topf und topfst später um, wie man das nennt. Das Umtopfen in einen größeren Topf sorgt für gesündere und bessere Wurzeln und mehr Wachstum. Du solltest mindestens einmal und maximal dreimal in einen größeren Topf umtopfen können. Eine Autoflower kannst du prinzipiell von Anfang bis Ende im gleichen Topf lassen, aber die Meinungen dazu sind geteilt, und grundsätzlich ist einmaliges Umtopfen (bei den meisten) auch kein Problem und kann das Wachstum fördern.
Abgesehen von klassischen Töpfen gibt es natürlich auch viele Varianten mit eigenen Funktionen. Wir werden einige andere Topfoptionen und ihre Vorteile gegenüber klassischen Töpfen vorstellen.
Smart-Bags
Smart-Bags sind Textilsäcke, die sich sehr gut für den Cannabisanbau eignen, da Textil besser atmet und diese Smart-Bags für ein viel besseres Wurzelsystem und gesündere Cannabispflanzen sorgen.
Airpots
Airpots oder Air-Pots sind Töpfe mit vielen Löchern sowohl am Boden als auch an den Seiten. Dadurch gelangt viel mehr Luft zu den Wurzeln, was wiederum für ein viel besseres Wurzelsystem und somit gesündere Cannabispflanzen sorgt.
Welche Nährstoffe kaufe ich für meine Cannabispflanze(n)?
Was die Nährstoffe betrifft, gibt es viele Optionen. Überlege zuerst, ob du synthetische oder biologische Nährstoffe verwenden möchtest. Unabhängig davon, was du wählst, solltest du auf jeden Fall die Basics kaufen, bestehend aus: Wurzelstimulator, Wachstumsdünger und Blütendünger. Weitere optionale Zusätze sind Booster & andere Extras.
Welche Lichtquelle? Nutzt du die Sonne oder spezielle Anbaulampen?
Überlege dir auch, welche Lichtquelle du verwenden möchtest, denn wenn du drinnen anbaust, brauchst du ein Growzelt, eine spezielle und oft teure Anbaulampe sowie eine Absauganlage. Klingt kompliziert, aber heutzutage kannst du einfach fertige Growzelte mit guter Lampe und Absaugung kaufen.
Wir empfehlen dir aus Umwelt- und Energiespargründen, deine Cannabispflanzen mit LED-Lampen anzubauen. Diese Lampen verbrauchen weniger Energie und geben zudem kaum Wärme ab. So wird dein Anbau aus beiden Gründen nicht so schnell von anderen bemerkt. Letzteres ist auch einer der vielen Gründe, warum eine gute Absaugung entscheidend ist.
Für den Außenanbau nutzt du natürlich einfach die (kostenlose) Sonne. Es wäre ideal, wenn du deine Cannabispflanze(n) auf der Südseite platzieren kannst, dort gibt es am meisten Sonne. Natürlich gilt für alle Cannabispflanzen: Je mehr Sonne, desto besser. Achte aber gut darauf, dass deine Pflanzen draußen nicht von anderen gesehen werden!
Wann kann ich am besten draußen Cannabis anbauen? In den Niederlanden kannst du mit unserem Klima durchschnittlich von März bis Oktober draußen anbauen.
Möchtest du früher beginnen? Dann kannst du den Anbau schon früher drinnen mit einer Vorwuchs-Lampe oder auf der Fensterbank hinter dem Fenster starten.
Wir werden euch dazu noch mehr im nächsten, zweiten Teil über den Anbau von Cannabis für Anfänger erzählen. Wir sind jetzt am Ende von Teil 1 dieses Blogs angekommen.
Wenn ihr bis dahin noch Fragen zum Anbau eures eigenen Cannabis oder zu anderen Themen rund um Cannabis und Jonko(‘s) habt, zögert nicht, hier Kontakt mit unserem Kundenservice aufzunehmen.
Wir wünschen allen Jonkolovers viel Erfolg beim Anbau ihres Cannabis mit dem Wissen, das sie hier erworben haben. Wir freuen uns, euch im zweiten Teil über den Anbau von Cannabis für Anfänger wiederzusehen!


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