cannabis soorten

Die Unterschiede zwischen Indica und Sativa, die du noch nicht kennst

Indica vs Sativa

Alles, was du über Indica und Sativa wissen musst

Cannabis, also Gras und (auch) Haschisch, wird von der Menschheit schon seit sehr langer Zeit verwendet, und zwar bis zu zehntausenden von Jahren zurück. Der Mensch und Cannabis sind im Laufe der Zeit untrennbar geworden. Natürlich haben wir in all dieser Zeit viel mehr über die Wirkung, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Cannabissorten erfahren. Lange Zeit wurden Cannabissorten in 4 Kategorien unterteilt, nämlich: Indica, Sativa, Hybride oder Ruderalis, letztere sind Autoflower. Es ist wichtig zu wissen, welche Kategorie du am liebsten rauchst, das kann auch je nach Moment variieren. So rauchen manche tagsüber lieber Sativa-(dominante) Sorten und abends und nachts Indica-(dominante) Sorten. In diesem Blog werden wir sie pro Kategorie mit euch besprechen. Zunächst möchten wir euch klar machen, dass es heutzutage leider kaum noch reine Indicas und auch reine Sativa-Sorten gibt, diese sind sehr selten. Die meisten Cannabissorten, die heute erhältlich sind, sind Kreuzungen (sogenannte Hybride).
Wichtig zu wissen: Nicht nur Gras, sondern auch alle Haschischsorten fallen unter eine der oben genannten Kategorien, da Haschisch schließlich aus Pflanzenmaterial hergestellt wird, oft also aus Gras (Blüten).
 
  

     

    

Indicas

Zuerst erklären wir euch, was Indica-(dominante) Gras- und Haschischsorten sind und welche Effekte ihr erwarten könnt, wenn ihr Indica-(dominante) Sorten raucht. Indicas sind im Allgemeinen kurz blühende Cannabispflanzen, die oft eine „Busch“- oder auch Tannenbaumform haben mit breiten, dunkelgrünen Blättern. Diese Indicas stammen aus rauen Gebieten und müssen von Natur aus oft schneller fertig sein, bevor der Herbst beginnt. Indicas haben eine durchschnittliche Blütezeit von ca. 7 bis 9 Wochen und produzieren dicke & kompakte Blüten. Indicas haben oft auch 7-9 „Finger“ an den Blättern. Indica-(dominante) Grasarten sind dafür bekannt, dass sie viel Harz auf den Blüten und Zuckerblättern enthalten. Aus diesem Grund sind harzreiche Indicas auch hervorragend geeignet, um Haschisch herzustellen!
Indicas haben eine starke und oft auch betäubende Wirkung. Sie erzeugen einen kräftigen Body-Effekt, viele Indicas sind echte „Heavy Hitter“ und verursachen einen „Couchlock“- und „Stone“-Effekt. Indicas riechen und schmecken oft etwas „erdig“ und/oder nach Kiefer. Eine gute Indica kann dich definitiv ziemlich stoned machen. Die CBD-Werte liegen bei Indica-(dominanten) Sorten auch im Allgemeinen höher als bei Sativa-(dominanten) Sorten. Indicas raucht man also vor allem, wenn man zur Ruhe kommen, entspannen, eine schmerzlindernde betäubende Wirkung suchen oder natürlich vor dem Schlafengehen. Viele Cannabisnutzer mit Schlafproblemen, Schmerzen und/oder Unruhe verwenden aus all diesen Gründen Indica (medizinisch), um besser zur Ruhe zu kommen, die Schmerzen zu lindern und schlafen zu können.
  
 

  

Sativas

Jetzt erklären wir euch, was Sativa-(dominante) Gras- und Haschischsorten sind und welche Effekte ihr erwarten könnt, wenn ihr Sativa-(dominante) Sorten raucht. Sativas sind lang blühende Cannabispflanzen, die oft eine spitze oder lange Form haben mit hellgrünen, dünnen Blättern. Sativas stammen aus tropischen Gebieten in der Nähe des Äquators. Deshalb benötigen Sativas von Natur aus eine längere Blütezeit, nämlich etwa 9 bis meist 12, manchmal sogar 14 Wochen. Sativas produzieren im Allgemeinen luftigere Blüten mit viel THC. Sativas haben (oft) mehr Blattfinger als Indicas, manchmal bis zu 13 Stück!
  
Im Vergleich zu Indicas haben Sativas eine eher stimulierende und somit aktivere Wirkung. Sie erzeugen einen starken mentalen Effekt, der eher als High und ein Gefühl von Euphorie beschrieben werden kann. Sativas können oft auch fruchtiger oder süßer riechen & schmecken. Gute Sativas haben das Potenzial, dir (und deinen Freunden) einen guten Lachkick zu geben. Die THC-Werte sind im Allgemeinen bei Sativa-(dominanten) Sorten höher als bei Indica-(dominanten) Sorten.
  
Sativas raucht man hauptsächlich, wenn man high werden, (etwas) aktiv bleiben, seine Kreativität fördern und auch bei Stress oder um in bessere Stimmung zu kommen möchte. Mit Sativa-(dominanten) Gras könnte man Stimmungsstörungen verbessern und Depressionen verringern. Außerdem fördert Sativa das „Glücksgefühl“ und kann für mehr soziale Interaktion sorgen (als Indicas).
 

 

Haze (Sativa) eine Klasse für sich

Viele von euch werden jetzt denken: Und wo ist die bekannte Haze? Die besprechen wir jetzt mit euch, weil sie unserer Meinung nach eine Klasse für sich ist! Natürlich fällt Haze unter die Sativa-Kategorie, aber wer schon mal Haze geraucht hat, wird uns zustimmen, dass sie definitiv eine besondere Erwähnung verdient. Haze-Sorten sind mit Abstand die beliebtesten sativa-dominierten oder fast reinen sativa-Hybride. Jonkolovers (Blower) aus aller Welt schätzen Haze wegen des langanhaltenden, energetischen & zerebralen Highs. Haze-Sorten sind auch wegen ihres starken und köstlichen Aromas sehr beliebt.
Die erste Haze wurde in den 60er Jahren in Kalifornien von den Haze-Brüdern, zwei kalifornischen Brüdern, gezüchtet. Nach einer komplexen Kreuzung von South American X Thai X Mexican X South Indian entstand schließlich die allererste Haze. Haze war jedoch zunächst nicht beliebt wegen der damals bis zu 16 Wochen langen Blütezeit! Doch jemand, und zwar in unserem kleinen Land: Neville Schoenmakers, sah hier buchstäblich und im übertragenen Sinne Potenzial! Er nahm sich vor, die Haze-Pflanzen zu verfeinern und sie leichter züchten und kreuzen zu können. Er hatte Erfolg, und Haze wurde danach weltweit zu einem riesigen Erfolg und einer sehr begehrten Cannabissorte!
 
Haze ist also eine etwas komplexere Kreuzung zwischen einigen Sativa-Sorten. Haze enthält vor allem Sativa-Gene, und die meisten Kreuzungen mit Haze sind Hybride oder sativa-dominante Sorten. Haze ist vor allem für seine intensive Wirkung und den köstlichen Geschmack bekannt; ein intensiv süßer Geschmack, manchmal fast chemisch, mit würzigen und krautigen Untertönen. Der Haze-Geschmack und -Geruch ist nicht umsonst ein bekanntes Phänomen unter den Blowern!
  
Nach dem Rauchen von Haze wirst du einen mentalen & geistigen anregenden Effekt erleben, der mit einem starken psychedelischen High einhergeht. Manche Haze-Sorten können auch einen starken Body-Effekt haben. Laut vielen Blowern gibt es nur wenige Grasarten, die mit echtem Haze mithalten können.
Haze kann außerdem medizinisch verwendet werden, vor allem bei starkem Stress und Depressionen, und es wirkt auch sehr gut, um den Appetit anzuregen sowie gegen Übelkeit oder bei Entzündungen.

 

Ruderalis (Autoflower)

Ruderalis-Cannabispflanzen sind Autoflower-Pflanzen, das bedeutet eigentlich nur, dass diese Pflanzen selbstblühend sind. Bei photoperiodischen Pflanzen, also auch den Indica- & Sativa-(dominanten) Sorten, muss man das Lichtschema (bei Indoor-Anbau) umstellen, bei Autoflowers ist das nicht nötig.
Diese Ruderalis-Sorten stammen aus wilden, rauen Gebieten und haben sich angewöhnt, „sich selbst“ blühen zu lassen. Sie sind also nicht abhängig von der Veränderung der (Licht-)Stunden, um in die Blüte zu gehen. Aufgrund ihres viel schnelleren Lebenszyklus haben diese Autoflower-Pflanzen, wie viele (Heim-)Züchter unter euch sicher verstehen, einen enormen Vorteil, vor allem bei der Anbauzeit & den Anbaukosten.
Wilde Ruderalis (Autoflowers) enthielt leider kaum oder gar kein THC (der wichtigste psychoaktive Stoff in Cannabis). Das haben verschiedene Pionierzüchter clever gelöst, indem sie diese Sorten im Laufe der Zeit mit THC-reichen Indica- & auch Sativa-dominanten Sorten gekreuzt haben. So entstanden die stärkeren Autoflowers, wie wir sie heute kennen. Diese modernen Autoflowers sind immer Kreuzungen zwischen Ruderalis und Indica und/oder Sativa-Sorten, also Hybride.
 
Die modernen Autoflowers von guten Saatgutlieferanten stehen heute in Qualität, Geschmack & Geruch sowie in der Menge der Cannabinoide ihren photoperiodischen Verwandten kaum oder gar nicht nach.
Der Anbau von Autoflowers kann im Allgemeinen viel einfacher und auch deutlich schneller sein als der Anbau von photoperiodischen Pflanzen. Das ist also ein großer Vorteil. Außerdem bleiben Autoflower-Pflanzen kleiner als photoperiodische Cannabispflanzen. Dadurch sind sie leichter zu verstecken und viel praktischer. Autoflowers können sowohl drinnen, draußen als auch in Gewächshäusern angebaut werden.
 

Gemeinsamkeiten und Kreuzungen zwischen Indicas, Sativas und Ruderalis

Wir haben euch jetzt klar erklärt, was die Unterschiede zwischen Indica-(dominanten) Grasarten, Sativa-(dominanten) Grasarten und der Haze als Klasse für sich sowie der besonderen Autoflower sind.
Es gibt jedoch auch viele Gemeinsamkeiten zwischen all den oben genannten Kategorien. Fast keine Cannabissorte ist nämlich noch rein, das liegt an all den Kreuzungen heutzutage.
Dadurch sind diese Gemeinsamkeiten umso größer, so sehr, dass viele zu Recht oder auch nicht sagen, dass die Klassifikation Indica & Sativa längst nicht mehr gilt.
 
Diese Klassifikation basiert ihrer Meinung nach nur auf äußerlichen Unterschieden. Heutzutage sind nämlich die meisten Gras- und Haschischsorten, die erhältlich sind, Hybride; ein anderes Wort für Kreuzungen. Hybride sind also Kreuzungen zwischen Indica- und Sativa-Sorten, manchmal auch mit Ruderalis (Autoflower) gekreuzt.
 
Diese Kreuzungen, auch Hybride genannt, geben dir das Beste aus beiden Welten. Mit Hybriden kannst du sowohl die Sativa- als auch die Indica-Effekte und/oder den Geschmack in deinem Cannabis erleben. Das Verhältnis, also die Proportion, in der dein Gras oder Haschisch verteilt ist, kann, muss aber nicht immer bestimmen, welche Gerüche, Geschmäcker & Effekte du (noch) mehr wahrnimmst.
 

Welche Gras- oder Haschischsorte du am liebsten rauchst?

Wir haben dir jetzt viele Informationen über die verschiedenen Cannabiskategorien gegeben, hoffentlich hilft dir das, die für dich richtige Wahl zu treffen, was du rauchen möchtest und zu welchen Momenten. Jeder ist anders, ebenso jeder Freizeit- und medizinische Cannabisnutzer. Du findest heraus, was dir gefällt und welche Vorlieben du hast, indem du Indica-(dominante), Sativa-(dominante) und Hybride (Kreuzungen) und/oder Autoflowers ausprobierst. Natürlich kann deine Vorliebe auch je nach Moment oder Stimmung variieren. Achte darauf, dass du dir bewusst bist, dass die meisten Cannabis- und somit fast alle Cannabissorten heutzutage bis zu einem gewissen Grad Kreuzungen sind und die Effekte daher nicht immer kategorisch spezifisch sein müssen.
Das ist genau einer der Gründe, warum wir diesen Blog für euch geschrieben haben, um dir bei der Wahl zu helfen, was (und wann) du am liebsten eine Indica, Sativa oder Hybrid rauchst oder ob es dir vielleicht gar nicht so wichtig ist.
 
Hast du noch Fragen zu den genannten Themen? Oder zu ganz anderen Dingen rund um Cannabis und Jonko(s)? Oder zu unserem Webshop? Zögere dann nicht, hier Kontakt mit unserem Kundenservice aufzunehmen. 
  
  
Wir wünschen allen Jonkolovers viel Erfolg bei der Suche nach ihrer Lieblingscannabissorte mit dem Wissen, das sie hier erworben haben!

Nächste lesen

Beginnen met het kweken van je eerste wietplant

Einen Kommentar hinterlassen

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.